Der Verein bietet seit 1988 akut-wohnungslosen bzw. wohnungslosen Menschen Wohnmöglichkeit und Betreuung.

In den Einrichtungen bemühen sich multidisziplinäre Teams um menschenwürdige Existenzbedingungen für die an den Rand der Gesellschaft geratenen Frauen und Männer.
1988 verließ die Heilsarmee Linz. Zurück blieb ein Haus in schlechtem baulichen Zustand, bewohnt von rund 160 Personen. Dieses verwaiste Gebäude in der Bethlehemstraße 37 wurde vom Magistrat Linz angekauft. Der neu gegründete, selbstständige Verein „Sozialheim B37" mietete das Objekt von der Stadt Linz an und führte es als Wohnungslosenheim weiter.
1992 gab es einen Wechsel in der Geschäftsführung, und eine Neuorientierung an die zwischenzeitlich geänderten Anforderungen des Wohnungslosenbereichs. Bis zu diesem Zeitpunkt betreuten 7 SozialarbeiterInnen etwa 180 Personen in 2 Objekten. Betreuung heißt in diesem Fall: 24 Stunden am Tag Dienst, dies 7 Tage in der Woche und 365 Tage im Jahr. Dadurch war es kaum möglich, effektive Sozialbetreuung zu leisten. Zudem wurde die Zielgruppe „Wohnungslose" immer breiter und daher auch immer differenzierter zu betrachten.
Um geeignete Maßnahmen zu ergreifen und Gegenstrategien zu entwickeln, fehlte es aber an finanziellen Mitteln. In dieser Phase des Umbruches trat der Verein - nunmehr „Sozialverein B37" - an das Land Oberösterreich heran um dieses als Geldgeber, der zusätzliche Mittel zur Verfügung stellt, zu gewinnen. Vor dem In-Kraft-Treten des Oö. Sozialhilfegesetzes 1998 mit 1. Jänner 1999 waren die Subventionen dann gleich auf die Stadt Linz und das Land Oberösterreich verteilt. In weiterer Folge trat nur noch das Land Oberösterreich als Geldgeber auf. Dies hat den großen Vorteil, dass die direkte Zusammenarbeit mit dem Land Oberösterreich auf allen Ebenen - finanziell, Rahmenbedingungen etc. - gewährleistet ist.